Viagra Krankenkasse

Wann Viagra von den Krankenkassen bezahlt wird

Man sollte es kaum glauben, aber es gibt durchaus einige Fälle, in denen die Kosten für die Verordnung für tablettenförmige Potenzmittel von den Krankenkassen oder anderen Versicherungsträgern übernommen werden. Das gilt vor allem dann, wenn es zur Behandlung koronarer Herzerkrankungen verordnet wird. Dann bekommt man in der Apotheke allerdings keine Verpackung mit dem Name des Potenzmittels, sondern als Herzmedikament wird der Wirkstoff Sildenafil unter dem Handelsnamen Revatio vertrieben. Wenn im Volksmund von Viagra gesprochen wird, dann kann es auch gut sein, dass damit die Wirkstoffe Tadalafil und Vardenafil gemeint sind, die allerdings unter den Handelsnamen Cialis und Levitra in der Apotheke gegen Rezept zu haben sind.

Wenn von einem Urologen zweifelsfrei nachgewiesen worden ist, dass ein Patient eine erektile Dysfunktion hat, die auf anderen Wegen nicht behandelt werden kann, wird ein Teil der Kosten für die Potenzpillen ebenfalls von den Krankenkassen übernommen. Natürlich wird man auf Kassenrezept nicht so viel davon bekommen, dass man sich sein tägliches Sexvergnügen gönnen kann. Wer das möchte, muss immer zusätzlich in die eigene Tasche greifen.

Viagra KautablettenAuch von den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherungen werden im Einzelfall die Kosten für das Potenzmittel ohne Rezept mit dem Wirkstoff Sildenafil übernommen. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die erektile Dysfunktion die Folge eines Unfalles ist, der in den Leistungsbereich des jeweiligen Trägers fällt. Hier gilt genau wie bei den Krankenkassen, dass eine angemessene Menge Viagra bezahlt wird, die – so lächerlich es klingt – der jeweiligen Statistik der Sexhäufigkeit in einem bestimmten Alter angepasst ist. Individuell abweichende sexuelle Gewohnheiten vor dem schädigenden Unfall werden hier nicht berücksichtigt, denn es geht letztlich nur um die Aufrechterhaltung einer gewissen Lebensqualität.

Vor allem bei den gesetzlichen Trägern der Unfallversicherungen ist im Zusammenhang mit der Verordnung von Potenzmitteln ein grundsätzlicher Trend zu beobachten. Hier wird der Patient immer urologisch gründlich untersucht, um organische Ursachen auszuschließen, die auch anders behandelt werden könnten. In besonderem Maße gilt das für die Erektionsstörungen, die durch eine PTBS alias Posttraumatische Belastungsstörung verursacht werden. Hier wird der betroffene Patient immer vor der Verordnung oder parallel dazu aufgefordert, sich eine Psychotherapie zur Verarbeitung der zugrunde liegenden Ursachen zu unterziehen. Vom Grundsatz her ist das auch völlig richtig, denn das Potenzmittel Viagra stellt ein chemisch hergestelltes Mittel dar, das nicht von jedem Mensche gleichermaßen gut vertragen wird.

3 Antworten zu Viagra Krankenkasse

  1. Joker sagt:

    Also ich kann aus eigenem Erleben sagen, dass dass Untersuchungsergebnis “Erektile Dysfunktion” nicht besonders einfach zu bekommen ist. Aber es ist definitiv machbar. Muss jeder wissen, ob es ihm es wert ist…

  2. Roxxy sagt:

    Kann das bestätigen Leute

  3. Hans sagt:

    So ein Müll…

    Die Krankenkasse bezahlt das nicht. Ich habe es ja selbst versucht über die Krankenkasse zu nehmen!

    Ich bestelle im Internet bei potenzpillen-kaufen.biz ohne Rezept, weils da preiswerter ist als in der Apotheke bei uns in der Stadt. Die Krankenkassen werden das sicher nie übernehmen… Das ist klar!